ROTRING rapidograph

© Lucasbosch

ROTRING rapidograph – jahrelang der stift der wahl (und qual).
die erste anschaffung war ein 0,25er, für freies tusche-zeichnen auf papier. praktisch leider unbrauchbar für schnelle striche auf rauher fläche – tintenfluss und zeichengeschwindigkeit stehen in kausalem zusammenhang.
das resultat, die immer wieder verbogene, feine spitze. am ende ließ – wie es kommen musste – der stift sein leben.
später dann kontrolliertes zeichentempo, vor jedem strich sorgsames schütteln, davor das wiederkehrende ritual der stiftreinigung, vor allem der ganz feinen breiten.
heute nenne ich noch sieben stifte mein eigen, mit linienbreiten von 0,13 bis 1,0 millimeter. mein ganz persönliches rapidographen-breitenrepertoir.
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ROTRING entwickelte seit 1928 für das technische zeichnen tintenkulis (tiku, inkograph), schriftschablonen, druckbleistifte, tuschefüller (isograph, rapidograph), zeichenplatten und zirkelbestecke. ursprünglich gehörte der markenname „ROTRING“ der rotring-werke riepe kg in hamburg. diese wurde 1998 an die us-amerikanische sanford corporation verkauft und heißt heute sanford gmbh. und jetzt

RAPIDOGRAPH//
technisches zeichengerät
höchster präzision/
mit dem einzigartigen
kapillarpatronen-nachfüllsystem von ROTRING/
erhältlich in
13 [dreizehn]
verschiedenen linienbreiten/
widerstandsfähige
verchromte dünne spitze/
erlaubt arbeiten
bis ins FEINSTE DETAIL.
ROTRING

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